Eine Fressnapf Studie zeigt - 57% konzentrieren sich 2026 auf eine gesunde Ernährung beim Hund

Eine Fressnapf Studie zeigt - 57% konzentrieren sich 2026 auf eine gesunde Ernährung beim Hund

Gesunde Ernährung ist längst nicht mehr nur ein Thema für uns Menschen. Auch unsere Hunde profitieren zunehmend davon, dass ihre Halter genauer hinschauen, was im Napf landet. Eine aktuelle Studie von Fressnapf bringt es auf den Punkt: 57 Prozent der Hundebesitzer wollen sich 2026 verstärkt auf eine gesunde Ernährung ihres Hundes konzentrieren. Das ist mehr als jeder Zweite – und zeigt einen klaren Trend.

Doch was steckt hinter dieser Entwicklung? Warum wird das Thema Hundeernährung plötzlich so wichtig genommen? Und was bedeutet "gesunde Ernährung" beim Hund überhaupt?

Bewusstsein wächst – auch bei der Tierernährung

Dass immer mehr Menschen auf ihre eigene Ernährung achten, ist kein Geheimnis. Bio, regional, zuckerfrei – diese Schlagworte prägen unseren Alltag. Und genau dieses Bewusstsein schwappt auch auf unsere Haustiere über. Hunde sind Familienmitglieder und wer sich selbst gesund ernährt, möchte das Beste auch für seinen vierbeinigen Begleiter.

Die Studie zeigt: Hundehalter informieren sich intensiver über Inhaltsstoffe, hinterfragen Fütterungsempfehlungen und sind kritischer geworden. Billigfutter aus dem Discounter hat ausgedient, stattdessen wird auf Qualität und Transparenz gesetzt. Das bedeutet nicht automatisch, dass jeder zum teuersten Premium-Futter greift. Vielmehr geht es darum, bewusste Entscheidungen zu treffen.

Was bedeutet gesunde Hundeernährung eigentlich?

Eine gesunde Ernährung beim Hund ist keine Einheitslösung. Jeder Hund ist individuell – Alter, Größe, Aktivitätslevel und eventuelle Erkrankungen spielen eine Rolle. Grundsätzlich brauchen Hunde aber eine ausgewogene Mischung aus Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen.

Viele Hundebesitzer achten mittlerweile darauf, dass das Futter einen hohen Fleischanteil hat und möglichst wenig Zusatzstoffe enthält. Getreidefreies Futter liegt im Trend, auch wenn das nicht für jeden Hund notwendig ist. Manche setzen auf Nassfutter, andere schwören auf Trockenfutter oder sogar auf BARF – die Rohfütterung.

Wichtig ist vor allem: Der Hund soll bekommen, was er braucht. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Übergewicht ist bei Hunden ein zunehmendes Problem, das zu Gelenkproblemen, Diabetes und anderen Erkrankungen führen kann. Auch hier zeigt sich das gestiegene Bewusstsein: Viele Halter achten inzwischen genau auf die Futtermenge und passen sie an den tatsächlichen Bedarf an.

Der Einfluss von Social Media und Tierärzten

Social Media spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle bei diesem Trend. Auf Instagram, TikTok und Co. teilen Hundebesitzer ihre Erfahrungen, zeigen, was sie füttern und tauschen sich über Vor- und Nachteile verschiedener Futtersorten aus. Das schafft Aufmerksamkeit und regt zum Nachdenken an.

Gleichzeitig informieren Tierärzte verstärkt über die Bedeutung der richtigen Ernährung. Viele Praxen bieten mittlerweile Ernährungsberatungen an, weil sie erkannt haben, dass viele gesundheitliche Probleme durch falsches Futter entstehen oder verschlimmert werden.

Kritischer Blick auf Werbeversprechen

Mit dem wachsenden Interesse an gesunder Hundeernährung boomt auch der Markt. Neue Marken sprießen aus dem Boden, alle versprechen das Beste für deinen Hund. Hier ist Vorsicht geboten: Nicht alles, was teuer ist oder gut klingt, ist automatisch besser.

Hundebesitzer sollten Zutatenlisten lesen können und verstehen, was drin ist. Begriff wie "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" sind schwammig und sagen wenig über die tatsächliche Qualität aus. Transparente Hersteller listen konkret auf, welche Fleischsorten und welche Teile verwendet werden.

Auch bei Trends ist Skepsis angebracht. Nur weil ein bestimmtes Futter gerade gehypt wird, passt es nicht automatisch zu jedem Hund. Der Gang zum Tierarzt oder zu einem qualifizierten Ernährungsberater kann helfen, das wirklich passende Futter zu finden.

Was bedeutet das für 2026?

Die Zahl von 57 Prozent zeigt: Hundeernährung ist kein Nischenthema mehr. Es ist in der breiten Masse angekommen. Das ist grundsätzlich positiv, denn bewusste Ernährung trägt zur Gesundheit und Lebensqualität unserer Hunde bei.

Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass Menschen verunsichert werden. Die Fülle an Informationen und Meinungen kann überwältigend sein. Wichtig ist, einen kühlen Kopf zu bewahren, sich auf verlässliche Quellen zu stützen und im Zweifel professionellen Rat einzuholen.

Eins steht fest: Unsere Hunde werden es uns danken, wenn wir uns Gedanken über ihre Ernährung machen. Ein gesunder Hund ist ein glücklicher Hund – und das sollte uns allen am Herzen liegen.


Gut, dass wir uns täglich um die gesunde Ernährung bei Hunden kümmern. So setzen wir genau da an, was den Hundemenschen wichtig ist.

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